Eine Frage, die in Deutschland sicherlich Millionen von Arbeitnehmern betrifft: Bin ich blöd, wenn ich noch arbeiten gehe?
Gemeint ist folgendes:
Beschäftige im Reinigungsgewerbe, in der Gastronomie, im Wachschutz und Pflegedienst etc. verdienen ein Gehalt, welches kaum größer ist als das Geld, welches sie auch durch Hartz IV bekommen würden. In manchen Fällen verdienen Angestellte sogar so wenig, dass ihr Gehalt noch auf das Hartz IV-Niveau aufgestockt werden muss. Das betrifft mittlerweile schon rund 1,3 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland. Ein Zitat von FDP-Chef Guido Westerwelle dazu ist:
“Wer arbeitet, darf nicht der Depp der Nation sein!”
Info:
Eine Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes ergab hingegen, dass der geforderte Lohnabstand weiterhin bestehe.
“Vollzeitbeschäftigte verdienen mehr als Arbeitslose”, dies sei in knapp 200 Beispielen eindeutig nachgewiesen worden. Anreiz zur Disskusion bleibt jedoch trotzdem, denn für viele Geringverdiener stellt sich die Frage, in wie fern sich der Aufwand für einen solchen Geldabstand noch lohnt?!
Außerdem versucht die Regierung mithilfe von Gutscheinen etc. den Kinderzuschlag auszubauen, um selbst Kinder, die an der Armutsschwelle aufwachsen, eine gerechte Bildungschance zu ermöglichen. Die Idee der Gutscheine entstand dadurch, dass eine reine Steigung des Einkommens schnell zu anderen Zwecken (Alkohol, Zigaretten etc.) genutzt werden kann. Was haltet ihr von diesen Gutscheinen?





Hartz IV sollte gekürzt werden. so erster ^^
opinion fail
Seh ich auch so. Wer arbeitet soll auch was davon haben!
Ich finde die Idee nicht schlecht, Hartz IV Empfänger für das allgemeine Wohl der Gemeinde arbeiten. Z.B. die Leute im Winter zum Schneeschippen verdonnern (Hat der Guido aber glaube ich auch mal Vorgeschlagen)
Meine Meinung:
Hartz IV-Empfänger arbeiten ja in vielen Fällen nebenher, um nicht daheim rumzusitzen, bekommen dafür aber so wenig Geld, dass sie nicht davon leben können. Also bekommen sie so viel Geld vom Staat, dass sie wieder an die Existenzgrenze kommen (afaik 359€/Monat). Ich finde, dass für Leute, die irgendwas arbeiten, und wenn es ein Job für 50ct die Stunde ist, mehr Geld vom Staat bekommen sollten (also vielleicht 380€/Monat). Sprich, dass sich es für die Arbeitslosen lohnt, wenigstens etwas zu arbeiten, auch wenn sie davon allein nicht leben können. Und: Versuche, Arbeit zu finden, sollten honoriert werden. Finanziell.
Jetzt noch etwas Feedback zum Blog und diesem Artikel: Design ist recht passend. Die Abstände im Textsatz (hier im Text z.B. vor und nach „Gemeint ist folgendes“ oder dem Zitat von Westerwelle) sind VIEL zu groß. Anführungszeichen leitet man im Deutschen nicht mit zwei Kommas ein. Das sieht scheiße aus. Wenn ihr euer Betriebssystem schon nicht gut genug beherrst, um die Zeichen „“ zu erzeugen, dann nehmt wenigstens die englischen “”. „etc.“ kommt übrigens aus dem Lateinischen von „et cetera“ (und so weiter). Daher kürzt man es auch nicht mit „ect.“ ab.
Grüße,
Raphael
find ich gut..
wenn ein ‘arbeitsloser’ 40h in der woche arbeiten geht aber nur 50cent die stunde bekommt sollte er mehr als die 359€ bekommen.
Geht er aber gar nicht arbeiten und tut auch nichts um arbeit zu bekommen sollte man ihm das geld nach einem halben jahr max wieder streichen, oder ihr halt zu gewissen arbeiten ‘zwingen’, wie z.B. Straßen fegen oder sonst was. Man sollte ihnen jobangebote zukommen lassen und lehnen diese die angebote ab dann sollte man ihnen Hartz 4 streichen.
Wer sich bemüht und versucht zu arbeiten und nicht von Hartz iv zu leben dem sollte auch geholfen werden.
Dieser Hartzer-Käser (Bild-Zeitung: “KILLER-KÄSE”) sollte verboten werden.
Spaß beiseite: Jeder Mensch muss ein Einkommen haben, von dem er leben kann. Es muss nicht so viel sein, dass man reich davon wird, aber es muss reichen, um sich eine Wohnung zu finanzieren und Essen zu kaufen. Ich bin dagegen, alles mit der Gießkanne zu verteilen, man sollte im Einzelfall entscheiden. Es gibt eben viele, die sich auf Staatskosten ein schönes Leben machen, aber die meisten Hartz-Empfänger sind bemitleidenswerte Wesen. Außerdem sollte jemand, der mit 55 unverschuldet in die Hartzer-Rolle gelangt ist, mehr erhalten als ein 18jähriger, der nicht weiß, wie man “Arbeit” buchstabiert. Deshalb sollte man Hartz IV abschaffen und dafür sorgen, dass ein neues und gerechteres System in Kraft tritt. Es ist nämlich möglich, nach objektiven Kriterien menschenwürdig zu entscheiden.
Herr Westerwelle hat aber auch Recht. Der Arbeitnehmer darf nicht als Depp dastehen, nicht nur im Bezug auf Hartz IV, sondern insgesamt. Deshalb wird in Deutschland ein Mindestlohn unbedingt gebraucht. Herr Westerwelle fordert genau das, er merkt es nur nicht.
In dieser Legislativperiode wird das nur nichts mehr.
Just my 2 cents.
Ich denke mal das grade Hartz IV eines der umstritteneren Themen ist mit denen wir uns heutzutage auseinandersetzen muessen. Fakt ist das Hartz IV Empfaenger fast genauso viel “verdinen” wie jemand aus dem Handwerklichen Bereichen. Dies ist meinerseits zwar eine “Sache” aus der Richtung ” Gut gemeint aber eher sinnlos ” , denn es ist ja alles zu ungunsten des Steuerzahlers ( bzw. des Voll-. oder Teilzeitarbeitnehmers ). Wichtig hierbei ist das Hartz IV eher eine Initiative ( zur Anregung sich eine Arbeitsstelle zu suchen ) ist die häufig missverstanden wird . Viele Menschen die eben jenes beziehen setzen sich auf die faule haut und lassen sich vom Staat bezahlen . Natuerlich haben viele unter uns eine andere Meinung zu diesem Thema doch Fakt ist das dieses Thema sowohl positive als auch negative Seiten hat . Meine persoenliche Meinung hierzu ist das es auf jeden Fall eine gute Sache ist denn wir alle koennen durch Schuldenfalle oder ploetzliche Arbeitslosigkeit in dieses System rutschen und erst DANN merken wir wie es wirklich ist ein Hartz IV Empfaenger zu sein . Wir nehmen uns das Recht darueber zu Urteilen doch niemand kennt wirklich die Situation eben dieser Familien . Eine klare Meinung UND ein gewissen Grundverstaendniss ist erforderlich um wirklich zu verstehen wie sich Hartz IV auf einige der Menschen ( vll. jetzt nicht auf die ” Sozialschmarotzer ” ) auswirkt.
Wenn ein Herr Westerwelle in einer, meiner Meinung nach längst überfälligen Debatte, einer falschen Kritik auf eine meiner Ansicht nach richtige Frage auszusetzen hat, stößt das bei mir auf Unverständniss. Die Putzfrau, die mit 2 Kindern mehr als 100 Euro weniger zur Verfügung hätte, als wenn sie Hartz IV beziehen würde, ist Realität.
Man muss allerdings zugeben, das sich ein gewisser FDP-Chef sich in seiner Ausdrucksweise einer solchen Kritik im Ton vergriffen hat, trotzdem hat er Recht. Arbeit muss sich lohnen. Was soll soziale Gerechtigkeit in Deutschland den sonst ausmachen? Eine unverhältnissmäßig großes Verhältniss zwischen Lohn und Arbeitslosengeld sicher nicht.
Doch wie löst man ein solches Problem? Hartz IV runtersetzen wie die 9x klugen Herren am Anfang meinen? Zu banal, viele Hartz IV – Empfänger leben mit dem jetzigen Einkommen schon am Existenzminimum. Schwarze Schafe gibt es überall, es dürfen keine wirklich armen Familien unter den Sozialschmarotzern leiden, die von den Media aufgebauscht werden, weil sie Quoten bringen.
Es muss ein ganz neues Prinzip individualisiert und entwickelt werden, um Arbeiten wieder lohnenswerten zu machen.
Neue Berechnung von Hartz IV? Keine Pauschalisierung von Hartz IV, eine Individuelle berechnung von Hartz IV ist ein Minimum, das jedem geboten werden sollte. Und gut finde ich auch den Vorschlag von Westerwelle, Gutscheine einzuführen, um sicherzugehen, das die finanzielle Hilfe auch wirklich da ankommt, wo sie ankommen soll, z.B. bei den Kindern, und nicht im Aschenbecher.
Löhne rauf? Es MUSS ein Mindestlohn eingeführt werden genauso wie es nötig ist über Hinzuverdienstgrenzen nachzudenken.
Die Lösung ist also eine Kombination auf vielerlei Aspekten. Westerwelle hat meiner Meinung nach nur das ausgesprochen, was die schweigene Mehrheit denkt. Und auch wenn er im Moment als Buhnmann in den Media präsentiert wird, er wird nicht als Verlierer dieser Debatte hervorgehen. es lebe der sozialismus!
Zum Thema Gutscheine:
Ansich finde ich persönlich die Idee nicht schlecht, doch finde ich, dass man Leute, die man nicht zu den “Sozialschmarotzern” zählen sollte, damit bestraft. Sie würden sicherlich das Hartz IV Einkommen nicht für Zigaretten, Alkohol etc. ausgeben, sondern das Lebensnotwendige damit bezahlen. Es wäre eine Art Strafe für sie, dass man ihnen nicht zutraut mit dem Geld so umzugehen.
Vielleicht wäre hier eine Art Einstufung der Arbeitslosen nicht schlecht, um die “Sozialschmarotzer” von den wirklich in Not lebenden Menschen, die sich auch darum bemühen einen Job zu bekommen, zu unterscheiden.
Was meint ihr dazu?
Einstufung geht in Deutschland nicht, das verstößt dann wieder gegen irgendwelche Menschenrechte und jemand fühlt sich benachteiligt.
Übrigens Patte sind wir noch nicht bei Hartz VI (6) angelangt
Ich editiere es mal bei dir. Hartz IV
Kleiner Tipp: Belasse alle Postings wie sie sind, wenn sie nicht gerade gegen Gesetze verstoßen oder offensichlich Unwahres verbreiten. Man kann kleine Fehler drinlassen, wenn jeder genau weiß, um was es geht
/sign
wie will man den Hartz VI-Empfänger einstufen, ohne gegen diverse datenschutz- und menschenrechte zu verstoßen?
gutscheine sind genau das richtige, um die kontrolle über das ausgeben der sozialleistungen zu behalten, niemanden, der kindersachen kaufen will, stört es, ob er mit gutscheinen oder geld bezahlt…
n anderer punkt sind die gutscheine selber
“menschenentwürdigend” , das diese gutscheine einen menschen als Hartz VI- Empfänger ” enttarnen” und sie somit erniedrigen. Diverse Menschenrechtsgruppen werden bestimmt drauf anspringen..
…
ich finde die gutscheine persönlich nur in bestimmten bereichen gut.
Wenn man mit gutscheinen in einen laden reingeht und klamotten kauft oder schulsachen und dann diese gutscheine vorzeigt dann könnte das, wie patte schon sagte, nicht gerade angenehm für die Hartz IV empfänger sein.
Aber z.B. gutscheine für Fahrkarten oder ähnliches, wobei man nicht direkt auffällt beim ‘bezahlen’.
Ja, das mit den Gutscheinen stimmt auf jeden Fall. Einerseits sind sie vorteilhaft, weil sie direkt zweckgebunden sind, andererseits für es (wie @busser sagte) zu den berüchtigten “Chilling Effects” (abschreckender Effekt).
Keiner darf sich in die soziale Hängematte legen. Es kann aber passieren, dass man in Hartz VI (:P) reinfällt, und das ist auch nur menschlich. Die müssen unterstützt werden, aber nicht die Schmarotzer! Ich glaube, das ist auch bei jedem angekommen, nur viele “Sozial”verbände (usw.) wollen das nicht akzeptieren. Fragt mich bitte nicht, warum. Ist doch logisch in einer Gesellschaft, oder? :/
Ich finde es nicht in Ordnung, dass Arbeitslose teilweise mehr Geld bekommen als einige geringverdienende Arbeitnehmer. Andererseits ist es ebenso falsch immer wieder zu sagen: Hartz IV muss gekürzt werden! Klar, es gibt sicherlich nicht wenige, die sich darauf ausruhen, aber mindestens ebenso viele Menschen bemühen sich um einen Job, um nicht auf den Staat angewiesen zu sein. Und jeder Mensch hat das Recht (und wir sollten die Notwendigkeit aller sehen) über genügend Geld für ein angemessenes, wenn auch einfacheres Leben zu verfügen.
So gesehen bedeutet dies, dass nicht der Hartz IV – Satz gekürzt, sondern Niedriglöhne auf einen vernünftigen Mindestlohnsatz aufgestockt werden müssen.
lg
/sign
Dann sind wir wieder bei der Mindestlohndebatte. Wenn die Mindestlöne steigen, müssen die Arbeitgeber die Verkaufspreise der Produkte erhöhen, wenn sie weiter Gewinn machen wollen. Dann wird alles teurer. Aber dafür haben manche Leute mehr Geld, dies ist aber genauso schnell weg. Was haben wir gewonnen? Genau!
Ich weiß, auch diese Rechnung wird in der Realität nicht genauso eintreten, aber immer zu sagen “Mindestlöhne her” ist auch keine Lösung.
Ich finds wichtig,dass es Hartz4 gibt, aber Arbeit MUSS sich lohnen! Man sollte vllt. mehr Gehalt kriegen, um diese Forderung umzusetzten.
Hartz4 ist für die Leute angebracht, die probieren einen Job zu kriegen! Es sollte eine Frist geben (3-6 Monate), in der der Empfänger die Möglichkeit hat, sich einen Job zu suchen bzw. von dem Arbeitsamt vermittelt wird. Wenn diese(r)dann diese Angebote ablehnt, sollte man harte Sanktionen folgen lassen (Kürzungen …). Auch eine studierte Person sollte einen “Keulen”-Job annehmen ( Dies soll keine Geringschätzung an diejenigen sein, die z.B. Müllmänner sind, da diese wichtig sind).
Was ist mit Leuten, die so behindert sind, das sie keine Tätigkeit mehr ausführen können, da sie so stark körperlich sowie psychisch eingeschränkt sind, das sie Jobs ablehnen MÜSSEN. sollen ihnen auch Sanktionen verhängt werden?
Meines Wissens nach gibt es eine Fülle von Arbeitsunfähigkeitsgesetzen und auch Versicherung für diesen Fall der Fälle.
Keiner muss arbeiten, wenn er es nicht kann. Viele Hartz-IV-Empfänger können es aber, und die sollten es auch tun.
für arbeitgeber sind Hartz IV (!!!) – Empfänger hochgradig unattraktiv, weil grade diejenigen , die zur arbeit gezwungen sind, undiszipliniert sind. Firmen lehnen von vornherein eine Zusammenarbeit Hartz VI – Empfängern ab. Möglich wäre, Sanktionen an Firmen zu verhängen, die sich weigern, oder die Firmen finanziell zu fördern, die Hartz IV – Empfängern solche Chancen ermöglichen.
Doch wer finanziert solche Projekte wie z.B. die finanzielle Förderung arbeitsschaffender Unternehmen? der Arbeitende.
ich glaub Max hat die Antwort gegeben. Das war ein kaum durchdachter Vorschlag von mir … aber das ist so grundsätzlich meine Haltung. Aber du hast recht,Arbeitsunfähige sollten nicht gezwungen werden.
Kurze Anmerkung:
Es gibt in Deutschland keinen vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer, der am Ende des Monats, unter gleichen privaten Vorraussetzungen, weniger Geld auf dem Konto hat als ein Hartz IV Empfänger.
Wenn der Lohn wirklich unter dem Hart IV – Niveau liegt, dann wird der Betrag ”aufgestockt” und zwar meist ein bis zweihundert Euro über Hartz IV.
Dieser Betrag steht den sogenannten ”Aufstockern” zu!
Es stimmt mich traurig, dass BILD auch hier Meinung macht!
Im Gegensatz zur Deutschen Nationalmannschaft zählt auch in unserer sozialen Marktwirtschaft das Leistungsprinzip.
Schon das gegenüberstellen von Angebot und Nachfrage, welches eine der grundlegensten Instrumente der
volkswirtschaftlichen Analyse darstellt, zeigt welche gravierenden Einflüsse das Einführen von Mindestlöhnen
(ceteris paribus) auf den Markt hat.
Aufgrund des Paradigmenwechsels und dem damit wachsendem Konkurrenz- und Kostendruck auf die Unternehmen hätte
die Einführung des Mindestlohnes (hier als externer Effekt) gravierende Folgen auf die Wettbewerbsfähigkeit
deutsche Industriebetriebe auf dem Markt.
In der heutigen Marktsituation können es sich die Unternehmen nur leisten Löhne und Gehälter für ädäquate
Gegenleistungen zu zahlen. Der deutsche sozialstaat bietet unabhängig von finanzieller und sozialer Situation eines jeden Bürgers die Möglichkeit sich den immer höher werdenden Anforderungen des Arbeitsmarktes anzupassen.
Damit ist aus unserer Sicht die Aufgabe des Sozialstaates erfüllt. Es kann hingegen nicht Aufgabe des Staates sein, den hohen Lebensstandard der Menschen in Deutschland zu sichern, die sich der ständigen Herausforderung des Weiter- und Fortbildens nicht stellen wollen. Dafür gibt es die Organisationsfreiheit, welche den Beitritt in eine in den meisten Branchen bestehende Gewerkschaft ermöglicht.
Zwingt man die Unternehmen mit Mindestlöhnen, die Personen mit niedriger Qualifikation hoch zu entlohnen, oder gar mit Sanktionen die Miroslav Klose´s unseres Arbeitsmarktes in ihr Team aufzunehmen, verfälscht dies das Ergebnis der ganzen Mannschaft.
Eine zentralverwaltungswirtschaftsähnliche Arbeitssicherung durch Aufnahme eben solcher Personen in ein sonst funktionierendes Unternehmen, hätte nicht nur eine Leistungs- und Wettbewerbsverzerrung zur Folge, sondern würde eben den von Guido Westerwelle propagierten
anstengungslosen Wohlstand (siehe auch spätrömische Dekadenz) bedeuten.
Ein Leistungsprinzip, bei dem nach deiner Aussage Minderqualifizierte auf der Strecke bleiben? Das Leistungsdenken, das sich aus deiner Aussage herauskristallisiert, wird deutsche Unternehmen weltweit zwar konkurenzfähig machen, doch hat man nicht auch eine gewisse Verantwortung denen gegenüber, die erst konkurenzfähig gemacht werden müssen? Die Rechnung, in der der universelle Darwinismus im Hinblick auf eine Selektion eine Rolle spielt, wird auf lange Sicht betrachtet nicht aufgehen, mein Lieber.
master-opinion fail!!
ansichtssache.
Nochmal ne generelle sache. Politik wird von Menschen gemacht, menschen sind nicht perfekt. Politik wird also nie perfekt sein. Man kann und darf politik nicht als mathematik sehen. Es gibt nur in die seltensten fällen “die” richtige antwort. Kompromisse müssen gemacht werden, politik ist meinungssache, und zum glück hat jeder mensch eine eigene. Insofern sich jeder eine politische meinung macht, macht jeder mensch politik, egal ob er sie nach außen bringt, oder sie für sich behält.
Das war jetzt noch mein schlusswort, eher konnte uch nicht pennen
@Anonymous: Mathe ist auch von Menschen gemacht.
Bei genauer Betrachtung des Textes, sollte auffallen, dass es dort nicht heisst Leute auf der Strecke zu lassen, sondern die Eigenverantwortung zu erhöhen, sowie bessere Lohnbedingungen + Arbeitsbedingungen durch gewerkschaftliche Organisation zu fordern. Die Fähigkeit diese Schlussfolgerung anhand des Textes zu ziehen, habe ich anscheinend zu wohlwollend unterstellt. Des weiteren liegt es sicher nicht in der Verantwortung des deutschen Staates jeden dieser Betroffenen “konkurrenzfähig” zu machen. Der Staat sollte lediglich die Mittel dazu bereitstellen.
Final fordere ich dann noch bitte eine explizite Erläuterung des universellen Darwinismus im Bezug auf eine Selektion.
Vielen Dank
Eigenverantwortung erhöhen? Durch gutes Zureden? Keine
Einstellung wird sich grundlegend ändern im Bezug auf eine leistungsorientierte Gesellschaft, in der Eigenverantwortung, wie zuvor richtig angemerkt, eine wichtige und grundlegende Rolle spielt. Leider gibt es in jedem System, so auch in diesem, Aus-der-Reihe-Fallende.
Menschen, für die Verantwortung übernehmen ein Fremdbegriff ist, erbringen unabhängig von verbesserten Lohn- und Arbeitsbedingungen keine Leistungen im Sinne einer sozialen Marktwirtschaft. Hier stellt sich wieder meine Frage, in der es eben doch heißt, wie geht man mit solchen Ausreißern um? Mit ins Boot nehmen, und deswegen an Fahrt verlieren, oder ertrinken lassen, metaphorisch gesprochen?
Des W(!)eiteren liegt bei noch genauerer Betrachtung durchaus keine Aufforderung in der Frage nach der gewissen Verantwortung gegenüber den noch-zu-Fördernden, sondern vielmehr ein Appell an den gesunden Menschenverstand und an das moralische Verständniss.
Die finale Forderung einer expliziten Erläuterung des Begriffes universeller Darwinismus, wird letzten Endes auch noch erfüllt. Der Begriff des universellen Darwinismus verallgemeinert das Konzept des Darwinismus auf Gebiete auch außerhalb der Biologie. Das Schema der Selektion, auf das ich Bezug nehme, beschreibt eine Weitergabe eines besonderen Merkmals, wie in diesem Fall eine Verantwortung der Gemeinschaft gegenüber, die Ursachen , wie z.B. Ressourcenknappheit zu Folge hat.
Immer wieder gerne
Knapp und einfach ist manchmal besser.:P Der Begriff des universellen Darwinismus hat hier nichts zu suchen. Du betrachtes einfach die moralische Seite, jedoch musst du erkennen, dass eine moderne Gesellschaft die von Ruhrpott Maradona angesprochene Konkurenz braucht. Konkurenz ist dafür verantwortlich, dass aus ”gut”…”besser” wird und genau das muss umgesetzt werden;).
Es hat nichts mit deinem Darwinismus zu tun, wenn man sagt, dass man Geld lieber in Bildung steckt, um eine leistungsorientiertere Gesellschaft zu schaffen!
Konkurrenz bringt Fortschritt. Das habe ich mit keinem meiner Worte angezweifelt. Nein, es will sagen, das hier eine Selektion stattfindet, die ganz passiv vonstatten geht.
Das ist ganz natürlich, den das Leistungsprinzip hat seinen Basis in einem Konkurrenz- und Durchsetzungsgedanken.
Was ich versuche klarzumachen ist, wie du schon ganz richtig herausgestellt hast, der soziale Aspekt.
Hab ich gesagt das eine Investition in Bildung was mit Darwinismus zutuen hat? Ich habe lediglich gesagt, das man den sozialen Aspekt betrachen sollte, der in dieser Debatte nicht ganz unwesentlich ist.
Kann mich Maxi nur anschließen.
“Arbeit muss sich wieder lohnen”
Auf jeden Fall
ich denke in diesem punkt sind sich hier alle anwesenden einig.
jedoch liegt das hauptaugenmerk dieser diskussion meiner meinung nach auf der frage, wie man die grundidee von Hartz IV wieder verwirklichen kann.
einfach Hartz IV zu kürzen oder den Mindestlohn raufzusetzten, darüber wurde ja im voherigen verlauf dieser diskussion fachmännisch diskutiert
Zum größten Teil kann ich mich den hier anwesenden leuten anschließen. Natürlich könnte man sich fragen ob noch was dabei rauskommt wenn ich arbeiten gehe. Die Leute, die sich diese Frage stellen müssen, weil sie davon betroffen sind, sollten sich aber auch über die Folgen im klaren sein, die auftauchen wenn sie ihre Arbeit aufgeben und zum “hartz 4″ Empfänger werden. Durch Hartz 4 werden die Renten mächtig gesenkt. Es gibt durch Hartz 4 eine deutlich ansteigende Kinderarmut. Diese Kinder, die das betrifft konnten vorher zwar nich von einem wohlstand reden, aber sie waren vor der einführung der arbeitlosengeldes nich so arm dran wie jetzt.
Die leute, die arbeiten gehen sollten dafür auch einen angemessenen Lohn erhalten, mit dem sie nich darüber nachdenken müssen,”lohnt es sich eigentlich noch arbeiten zu gehen?”…Diese menschen die eine Arbeit besitzden sollten sich diese frage aber nich stellen, da es für viele Angehörige und für sich selbst Nachteile nach sich tragen würde. Die Leute mit Arbeit müssen dagegen was unternehmen. sie sollen für ihre Arbeit einen Mindestlohn erhalten, bei dem sie nich mehr über Hartz 4 nachdenken müssen.
In der Politik werden solche Uneinstimmigkeiten öfters auftreten, weil sie von Meschen organisiert wird. Sie wird nie “perfekt” sein.
Die Welt wird nie “perfekt” sein, aber in Deutschland einer der größten Industrieländer der Welt darf es sowas nicht geben. Seit der Herr Westerwelle im Amt ist geht es den Deutschen immer schlechter und so darf es nicht weiter in Deutschland gehen. Es kann nicht sein das viele HartzIV Empfänger mehr Geld bekommen als manche Arbeitsnehmer. Das sollte sich in Deutschland ändern. Wenn es sich nicht ändert passiert folgendes viele Arbeitsnehmer lassen ihr Amt fallen und bekommen mehr Geld als wenn sie arbeiteten würden. ES sollte sich ändern sonst ist Deutschland bald so ARM wie Gahna oder Irak.
Nach meiner meinung Lohnt es sich zu arbeiten ist gibt so viele Pro agumente, aber auch bleibt man Körperlich Fitter und kann wenn er will in der Zeit wo er z.B. im Reihnigungsgewerbe ist nach einen neuen Job aussicht halten wo er mehr verdient.
Alkohol/Zigaretten: Auch Harz 4 empfänger brauchen was ihn gut tut auch wenn es Zigaretten sind viele Leute wollen auch wieder Arbeiten und das gibt ihn kraft wenn sie alleine sind.Ich finde die Gutscheine sind Müll, sie bringen neue Kosten mit für die Produktion etc.
Alle Menschen die arbeiten ( auch Politiker, Ingeneure, Beamte usw.) oder ( Elektriker, Maler, Köche, Reinigungskräfte, Altenpflegerinen usw.) sollten einen Im Gesetz verankerten Mindestlohn bekommen. Betriebe oder Firmen selbst der Bundestag solten sich für umweltfreundliche, gesundheitsförderliche und Menschen gerechte arbeitszeiten umd löhne einsetzen bzw. umsetzen. Es ist schon traurig das es in denn Politischen Ebenen so was wie ” Diäten Anpassung ” “Ruhestand mit 60″ oder Urlaubsflüge oder Fahrten auf Kosten der Steuerzahler gibt. Wenn jeder Politiker mit rund 1300€ nach hause gehen würde da wär die Arbeitzlosenzahl bestimmt bei 3,5 Millionen. Oder Horst Köhler Angela Merkel usw. beziehn Hartz 4, ich glaube dann müsste mann über mehr als 5€ Erhöhung nachdenken. Danke
CDU/CSU Politik ist nicht sozial