Das hochverschuldete Griechenland rückt in letzter Zeit immer mehr in den Mittelpunkt.
Grund dafür sind zu einem Amerikanische Banker, welche die griechischen Finanzen über Jahre ins Bankkrott getrieben haben. Zum anderen die hohe Rate an Steuerhinterziehung, welche auf die griechischen Bürger selbst zurückzuführen ist.
Da die EU bestimmte Kriterien stellt, welche zum Eintreten erfüllt werden müssen, wird Griechenland vorgeworfen, die hohe Verschuldung verschleiert zu haben.
Mögliche Folgen:
- Eine grundlegende Vorraussetzung für die Weltfinanzkrise
- Austritt aus der EU
Zumindest müsse ein eurowürdiges Land, laut Finanzexperte Wolfgang Gerke, dementsprechende Konsequenzen nachsichziehen.
Update (02.03.10):
Nachdem ein paar Wochen vergangen sind, hat sich der Eurokurs an den Finanzmärkten leicht erholt. Experten bezweifeln dennoch, dass Griechenland durch Abgaben- und Steuererhöhung den Staatsbankrott verhindern könne. Einziger Ausweg scheint: Raus aus dem Euro!
Eine schwache Wirtschaft und ein starker Euro ziehe den Griechen jegliche wirtschaftliche Grundlagen unter den Füßen weg.
Denkt ihr auch, dass dieser Ausweg unvermeidlich ist??
Bild Quelle: © DominoXL / PIXELIO




Die Idee eures Blogs finde ich gut, aber ein paar mehr Informationen zum Themen wären schon gut. :]
Dadurch, dass Griechenland den Fast-Bankrott allen verschleiert hat, hat der Euro an Wert verloren. Es ist eine Schweinerei, die anderen Mitgliedsstaaten zu belügen und mithilfe einer amerikanischen Bank (Goldman Sachs) die Geschäfte zu “bereinigen”.
In einer Gemeinschaft, die größtenteils auf Vertrauensbasis basiert, kann das eigentlich nur eine einzige Folge haben. Mit dieser Aktion hat Griechenland dem Euro schwer geschadet und es muss dagegen auch Konsequenzen geben, welche aber denkbar schwer auszuwählen sind. Denn Geld hat Griechenland ja fast keins mehr, und das, was noch vorhanden ist, kann man wohl besser ausgeben.
So lange wie möglich vertuschen ist kein Kriterium. Was haben wir in Deutschland alles schon für politische Lügen anhören müssen.
In Griechenland sind die Menschen und die Politiker nicht besser oder schlechter als bei uns.
Das Problem kommt woanders her – meine Meinung dazu hab ich hier schon geschrieben.
Gruß
Medienkritik
Den Gedankengang kann ich gut nachvollziehen. Man sollte einfach erkennen, dass alle Staaten der EU eine gewisse Verantwortung sich gegenüber haben. Wichtig ist da die Kontrolle! Griechenlands ”Vertuschungen” sind keine Ausrede! In der EU muss die ständige Kontrolle gesichert sein, damit sowas in diesem Ausmaß gar nicht erst passiert.
Stimmt, sie geben ja auch nur 1355 € jedes Jahr für Korruption aus.
Und wer der Bild nicht glauben will, sucht sich halt eine andere Quelle, die das Gleiche sagt.
TI ist jedenfalls für mich seriös genug, auch wenn sich die Bild wenigstens einen Link hätte herauspicken können. Also, zur Studie, meine ich.
Angenommen alle negativen Vermutungen über Griechenlands Lage treffen zu:
Dann ist folgender Aspekt immer noch zu beachten:
Griechenland spielt in der Geschichte Europas eine der mit wichtigsten Rollen. In allen Möglichen Bereichen ( sei es Philosophie oder Architektur ect.) bestimmen die Griechen einen Hauptteil der Geschichte. Die EU hat damit eine ziemlich große Verantwortung, was das angeht. Mal ebenso einen der größten Teile der Geschichte von Bord zu werfen, dass scheint mir mehr als schwierig.
Ah. Und nur deswegen darf es keine Konsequenzen haben? Das wäre ja ein grandios einfaches Prinzip. Deutschland bekommt bei der EU auch keinen Sonderrabatt, wenn es EU-Normen verletzt. Und wir haben ja schließlich auch den Computer erfunden, den Kühlschrank, das Auto, den Buchdruck.
Hm.
Das habe ich nicht gesagt! Nichts ist dies bezüglich unmöglich! Es war lediglich eine Anmerkung. Wer sich ein bisschen mit der Geschichte beschäftigt weiß um die Wichtigkeit Griechenlands Bescheid!… Lieber Herr Großmann, ich teile ihre Ansicht, dass dies Konsequenzen haben muss, zu 1904 %.
Griechenland ist selbstverständlich außerordentlich wichtig in der EU – wir sind ja auch eine Gemeinschaft, und die muss ja auch zusammenhalten und einiges durchstehen. Klingt jetzt vielleicht sentimental, aber vielleicht ist der Euro noch zu “jung”, um solche Krisen aus dem Ärmel zu schütteln. (schlechter Ausdruck, vielleicht wäre besser: zu verkraften.)
Heute habe ich irgendwas mit 300 Milliarden € Schulden gelesen. Hui, das schafft nicht mal Deutschland
Nichtsdestotrotz ist es wirklich frech gewesen, dass die anderen in der Gemeinschaft so dreist belogen wurden – haben die sich eigentlich mal entschuldigt oder so? Ich meine, da werden ja auch andere Länder “entwertet”.
Schon krass, was Geld alles anrichten kann…
Ich stimme Max in der Hinsicht zu, dass es auf jeden Fall Konsequenzen für dieses Verhalten geben muss. Allerdings denke ich hier eher in die Richtung Griechenland ganz den Euro zu entziehen, da sonst der Euro noch weiter entwertet wird und es irgendwann zu einer inflationsähnlichen Phase kommen wird.
Schuld bei dieser Sache trägt aber auch die Komission, die eigentlich dafür zuständig ist, zu überprüfen ob die jeweiligen Länder wirklich in der Lage sind “mit Geld umzugehen”.
ich denke, das größte problem griechenlands liegt darin, dass die probleme länger bekannt sind, jedoch versucht wurde, diese bestmöglich zu vertuschen.
wären von anfang an entsprechende maßnahmen getroffen worden, wären die jetzt derben maßnahmen(anhebung der Mwst von 19% auf 21%,einfrierung der renten, anhebung von alkohol-, tabak- und benzinsteuer etc,etc,etc)zu vermeiden gewesen und dadurch der regierung enorme kritik anderer staaten und “ausschreitungen” innerhalb des landes erspart geblieben.
Griechenland ist wie allen anderen Länder, die vor dem Staatsbankrott stehen, Opfer der Finanzkrise.
Schaut euch mal um: Geht es irgendeinem Land in Sachen Staatsfinanzen etwa noch normal zu ???
Wohl eher nicht. Selbst das Land, das viermal hintereinander Exportweltmeister war – Deutschland, ist hochverschuldet. Im Gegenzug nimmt der private Reichtum in den Händen weniger immer mehr zu.
Das passt nicht mehr zusammen!
Es muss mehr Geld in diese Staatshaushalte fliessen, davon ist mehr als genug da.